Die französische Nationalmannschaft

Die französische Fußballnationalmannschaft der Herren gehört trotz – oder gerade wegen? – ihrer stark schwankenden Leistungen bei allen großen Turnieren zumindest zum erweiterten Favoritenkreis. Das Team des Weltmeisters von 1998 und zweimaligen Europameisters (1984, 2000) ist auch gegenwärtig mit zahlreichen talentierten Spielern wie Towart Hugo Lloris, Bayerns Mittelfeldstar Franck Ribéry und Real Madrids Stürmer Karim Benzema gespickt, die auf dem Papier jede Nationalmannschaft schlagen können.

Die jüngste Goldene Generation der Frankreich Franzosen stand wohl Ende des vergangenen Jahrtausends und Anfang des neuen auf dem Platz. Mit Spielern wie Fabien Barthez, dem heutigen Nationaltrainer Laurent Blanc, Bixente Lizarazu, Lilian Thuram, Didier Deschamps, Emmanuel Petit, Robert Pirès, Patrick Vieira, Zinédine Zidane, Thierry Henry und David Trezeguet gewannen Les Bleus 1998 die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land und errangen zwei Jahre später den Europameistertitel in den Niederlanden und Belgien.

Diesem Höhenflug folgte ein ungeahnter Absturz: Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea schied die Équipe Tricolore bereits in der Vorrunde aus. Bei der EM 2004 war im Viertelfinale Schluss.

Ganz anders bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, als sich die Franzosen um Viera und Zidane, die ihr letztes großes Turnier spielen sollten, bis ins Finale kämpften und dort gegen Italien Italien verloren.

Fakten zum französischen Fußballverband

Gründungsjahr 1912
FIFA Mitglied seit 1912
UEFA Mitglied seit 1992
Präsident Sergei Alexandrowitsch Fursenko
Trainer Dick Advocaat
Spielführer Andrei Arschawin
Ausrüster Adidas
FIFA Weltrangliste 12. Platz
Erfolge 1x EM-Halbfinale (2010)
Erstes Länderspiel Finnland – Russland 2:1 – 30. Juni 1912
Höchster Sieg San Marino – Russland 0:7 – 7. Juni 1995
Höchste Niederlage Deutschland – Russland 16:0 – 1. Juli 1912
Rekordspieler Wiktor Onopko (109 Spiele)
Rekordtorschütze Wladimir Bestschastnych (26 Tore)